Purabo: inaktiv

Würde man Antony Arm­strong fragen, ob er alle Tassen im Schrank habe, so würde er ver­mut­lich ant­worten: ​„Nicht alle, aber doch ziem­lich viele.“ Die Palette seiner selbst designten Kaf­fee­be­cher umfasst unter anderem die Kon­ter­feis von Mesut Özil, Robert Lewan­dowski, Mo Salah, David Beckham, Jack Wils­here, Carlos Tevez, Alan Shearer, Eric Can­tona, Carlos Val­der­rama oder der Neville-Brüder. Doch Arm­strong erfüllt auch aus­ge­fal­lene Son­der­wün­sche, wie er im Inter­view mit 11FREUNDE verrät:

Antony, dein Ver­kauf­s­portal ​„foot​bal​lers​wi​th​tits​.com“ hat in kür­zester Zeit die bri­ti­sche Insel erobert, mit lus­tigen Kaf­fee­be­chern, die Fuß­baller im Comic-Stil zeigen – mit nacktem Ober­körper und Frau­en­brüsten. Wie kommt man auf so einen abge­fah­renen Blöd­sinn?
Die Idee war eine Wei­ter­ent­wick­lung eines anderen von mir gegrün­deten Geschäfts­zweigs namens ​„Cru­de­ly­drawn“, das viele Illus­tra­tionen männ­li­cher Pro­mi­nenter mit Titten ent­hält. Alles begann mit dem bri­ti­schen Doku­men­tar­filmer Louis The­roux, der mein Design tat­säch­lich in seine Memoiren auf­ge­nommen hat.

Und dann?
Ich bin nun mal ein großer Arsenal-Fan und wollte Fuß­baller zeichnen, aber das passte nicht so richtig zur Marke, also habe ich eben Fuß­baller mit Titten kre­iert. Fuß­ball kann manchmal so über­mäßig männ­lich sein, und ich mag es, dass diese Zeich­nungen sich genau dar­über lustig machen. Außerdem: Titten sind doch super!

Wie viele Mit­ar­beiter beschäf­tigst du?
Das Geschäft betreibe eigent­lich nur ich, ganz alleine.

Und die Zeich­nungen, sind die wirk­lich alle hand­ge­macht – oder lässt du irgendein schnödes Com­pu­ter­pro­gramm Fotos umwan­deln?
Ich zeichne alles von Hand auf meinem Tablet, mit Adobe Illus­trator.

Welche Spieler hast du denn zuerst auf diese Weise ver­ewigt?
Die ersten beiden, die ich gezeichnet hatte, waren Mesut Özil und Pierre-Eme­rick Aub­ameyang, da ich – wie schon gesagt – Arsenal-Fan bin. Dann habe ich Zeich­nungen von ver­schie­denen Spie­lern der Pre­mier-League-Teams ange­fer­tigt und mein Port­folio anschlie­ßend auf sämt­liche Top-5-Ligen Europas erwei­tert. In letzter Zeit erhielt ich zudem zahl­reiche Anfragen nach Tassen mit Spie­lern aus der schot­ti­schen Pre­mier League.